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PC-Kriminalität: Jede zweite Firma ist ein Opfer

 
 

Aufeinander abgestimmte Überwachungs- und Sicherheitssystemen fehlen in deutschen Unternehmen. Mindestens jedes zweite Unternehmen ist schon Opfer von Saboteuren oder Hackern geworden.

Die Dunkelziffer wird jedoch viel höher geschätzt, meinten Experten der Unternehmensberatung Mummert + Partner und berufen sich dabei auf den aktuellen Bericht "2002 CSI (Computer Security Institut)/FBI Computer Crime and Security Survey" und die polizeiliche Kriminalstatistik.

Laut den Sicherheitsberatern werden Hackerangriffe in deutschen Unternehmen oft nicht als solche erkannt und als technisches Problem abgetan. Doch schon in drei Jahren werden neun von zehn Firmen von Angriffen auf ihre Computeranlagen berichten, prognostiziert die Unternehmensberatung. Die Entwicklung erreiche damit das US-Niveau, mit dem Unterschied, dass man dort das Thema IT-Sicherheit groß schreibe.

Das komplette Ausmaß der Computerkriminalität werde erst mit einer Verbesserung der Sicherheitskontrollen deutlich. Dabei würden IDS-Systeme (Intrusion Detection System) helfen, die bisher in Deutschland jedoch nicht sehr verbreitet seien. Laut Mummert und Partner besitzt nur jedes dritte deutsche Unternehmen eine systematische Risikoanalyse.

Auch das Bundeskriminalamt geht von einem "extrem grossen Dunkelfeld" aus und rechnet mit einem weiteren Anstieg der Internet-Kriminalität.

Zwar wollen laut Studien mehr als zwei Fünftel der Firmen in diesem Jahr ihre Ausgaben für IT-Sicherheit erhöhen, doch würde es an aufeinander abgestimmte Überwachungs- und Sicherheitssystemen fehlen.

 

 

 

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